Montag, 7. Januar 2013

Frauenfussball: Inka Grings erobert die Schweiz

Frauenfussball
In Deutschland ist sie schon lange ein Star. Inka Grings, zweimalige Europameisterin, zweimalige Euromeisterschafts-Torschützenkönigin, sechsfache Bundesliga-Torschützenkönigin. Seit 2011 spielt sie nun für den FC Zürich. In dieser Saison ist sie drauf und dran einen neuen Schweizerischen Torrekord im Frauenfussball aufzustellen. Nach 14 Spielen hat sie bereits 32 Treffer auf dem Konto. Grund genug für Homepage des Schweizerischen Fussballverbands ein Interview mit der Deutschen zu führen.


Dominanz in der Liga
32 Tore in 14 Spielen sind sensationell. Ihren Rekord aus der Saison 1999/2000, in der sie in einer Saison 38 Tore in der Bundesliga für ihren Heimatverein FCR 2001 Duisburg geschossen hat, kann sie in dieser Saison brechen, denn „wenn es so weiterläuft wie bisher, werden es am Ende dieser Saison noch ein paar mehr werden“ so Grings. Überhaupt ist die Damenmannschaft des FC Zürich in der Liga in allen Belangen überlegen. Die bisherige Bilanz ist makellos: 14 Spiele, 14 Siege und unglaubliche 81:5 Tore. Das sind pro Spiel knapp sechs Tore. Grings kennt den Grund für den unglaublichen Erfolg. Die Mannschaft sei gefestigter als in der Vorsaison und es gab keine grossartigen Kaderveränderungen. Ausserdem wisse man mittlerweile „…genau, wie die Teamkollegin tickt, wo ihre Stärken und Schwächen sind.“

Fehlende Konkurrenz
In der Liga gibt es kaum noch Konkurrenz für die Züricher Mädels. Stärkere Gegner würden „die Liga schon etwas interessanter machen“. Ein Problem bei so schwachen Gegner stellt immer die Motivation während den Spielen dar, denn man gehe zwar immer mit voller Motivation in die Partie, aber es sei schwer, die Motivation über das ganze Spiel über aufrecht zu erhalten. Trotz der Überlegenheit in der Liga schied der FC Zürich im 1/16-Finale der Damen Champions League aus. Obwohl man nur knapp gescheitert ist, so Grings, habe man gesehen, dass zum europäischen Top-Niveau noch ein paar Prozent fehlen.

Das Leben nach dem Fussball
Inka Grings möchte auch nach ihrer aktiven Laufbahn dem Fussball treu bleiben. Die gelernte Kauffrau für Bürokommunikation möchte in Deutschland den A-Trainerschein machen. Den B-Schein hat sie bereits in der Tasche. Sie ist auch schon Stürmertrainerin der FC Zürich U14 und U15 Jungs. Ob sie nach der laufenden Saison noch ein Jahr dranhängt will sie in kürze entscheiden. Der FC Zürich hofft das Beste.



Quelle: football.ch

1 Kommentar:

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